Urls in eMails nicht umbrechen

In der c’t 8/2007 findet sich ein sehr nützlicher Tip, wie man das Umbrechen von Urls in eMails verhindern kann. In der Regel wird der Text in eMails ja nach einer bestimmten Zeichenzahl umgebrochen, so dass eine Url über mehrere Zeilen nicht mehr angeklickt werden kann und stattdessen mühsam zusammengebastelt werden muss.

Dies lässt sich durch das Einfassen der Url in spitze Klammern verhindern:

<http://wiki.speedproject.de/index.php?title=Absturz_bei_Rechtsklick_%28SpeedCommander%29>

Englischer Vertrag

Eine größere und auch recht bekannte Softwarefirma hat bei uns angefragt, ob wir Interesse an einer Kooperation im ESD-Bereich hätten. Die Firma möchte ihr Portfolio erweitern und SpeedCommander über ihre Kanäle vertreiben. Prinzipiell gibt es gegen eine solche Zusammenarbeit auch nichts einzuwenden, wenn diese Firma nicht auf einen Vertrag in englischer Sprache bestehen würde. Zwei deutsche Firmen mit Sitz in Deutschland schließen einen englischen Vertrag, der sich dann auch noch auf das deutsche Recht bezieht. Ist es schon so weit gekommen?

LUA im Griff

Gute Nachrichten von der LUA-Front: Auch die Packer/Entpacker arbeiten nun mit der Benutzerkontensteuerung von Vista zusammen. Rainer hatte in Anbetracht der geplanten Linux-Portierung die Funktionen für den Zugriff auf das Dateisystem von Anfang an zentralisiert, so dass ich an dieser Stelle nur noch meinen neuen LUA-Wrapper einsetzen musste. Auch die Unrar.dll ist angepasst, lediglich das Entpacken von ACE-Archiven in Programm- und Systemverzeichnisse ist nicht möglich. Das lässt sich leider auch nicht ändern, da ich keinen Zugriff auf den Quellcode der Unacev2.dll habe.

Jetzt steht nur noch die Registrierung von Dateierweiterungen sowie die Registrierung von AddIns auf dem Zettel, hierbei erwarte ich aber keine größeren Probleme mehr. Insgesamt gesehen habe ich dann für die Anpassungen an die Benutzerkontensteuerung knapp 14 Tage gebraucht.

Siedler II DnG schneller starten

Wer sich daran stört, bei jedem Spielstart erst die ganzen Intros wegklicken zu müssen, der sollte im Ordner [data\video] (relativ zum Installationsverzeichnis) die Dateien BB_Logo.bik, funaticsAlpha.bik, Intro.bik und Ubisoft.bik zu *.bik1 umbenennen. Ab sofort wird beim Programmstart gleich der Start-Button angezeigt.

Siedlerfieber

In den letzten 10 Jahren haben mich nur wenige Spiele über eine längere Zeit gefesselt. Eins davon ist Siedler II, welches 1996 erschien. Der Nachfolger Siedler III hat mich nur noch wenig begeistert. Schuld daran waren größtenteils die halbgare und unübersichtliche 3D-Optik sowie das fehlende Straßenbausystem. Die letzten beiden Teile haben mich dann überhaupt nicht mehr interessiert.

Ab heute gibt es zum 10-jährigen Jubiläum ein runderneuertes Remake des alten Spielprinzips: Die Siedler II – Die nächste Generation. Alle wesentlichen Spielelemente sind wieder da, die Grafik ist auch sehr gut gelungen. Wer noch die alte Fassung kennt, fühlt sich sofort heimisch. Zwar müssen anfangs noch einige Erinnerungslücken gestopft werden, was nach knapp 10 Jahren Spielpause aber auch nicht verwunderlich ist. Wer sich die Limited Edition zulegt, wird mit einer 10 cm hohen Siedlerfigur sowie einer an XP angepassten Original-Version von Siedler II inkl. damaliger Mission-CD belohnt. Mit dem beigelegten Karteneditor lassen sich übrigens alle Karten von der Originalversion importieren und mit neuer Grafik spielen.

Mich hat die Begeisterung jedenfalls wieder gepackt. Wen noch?

Neues aus der Vergangenheit

Viel arbeiten konnte man in den heißen Tagen der letzten Woche nicht, daher habe ich wieder einmal in der Vergangenheit gewühlt. Hoffen wir, dass die nächsten Etappen nicht erneut zwei Jahre auf sich warten lassen.

Erst recht keine Beschwerde

Klaus hat in seinem Blog die aktuelle Innen- und Außentemperatur seiner Umgebung fotografiert. Nun, ganz mithalten kann ich leider glücklicherweise nicht.

Aktuelle Temperatur

Manchmal hat es doch so seine Vorteile, in Küstennähe zu wohnen.

Aktualisierung auf WordPress 2.02

Mit nur etwas über einer halben Stunde Arbeit ging das Upgrade von WordPress 1.52 auf 2.02 relativ zügig vonstatten. An der Verwaltungsoberfläche hat sich wieder eine Menge getan, ich bin auch mal gespannt, wie sich der neue WYSIWYG-Editor in der Praxis macht. Letztlich war ich ja mit der alten Version vollkommen zufrieden, aber sicherheitstechnisch ist es gerade im PHP-Bereich wohl besser, auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Hoffen wir einmal, dass das Umgewöhnen nicht ganz so schwer fällt.

Falls jemand aufgrund der Aktualisierung noch über das eine oder andere Problem stolpert, dann würde ich mich über einen kurzen Hinweis sehr freuen.

Von MSDN über Empower zu OPEN

Seit 12 Jahren bin ich nun MSDN-Abonnent, im Laufe der Zeit in den verschiedensten Stufen. Von MSDN-Universal bis MSDN-Library hatte ich alles dabei, die jeweilige Stufe hing immer davon ab, welche Neuerungen von Microsoft im nächsten Jahr zu erwarten waren. Da die Lizenzen auch nach Ende des Abos nicht ablaufen, war es für mich letztlich unsinnig, die MSDN-Universal zu verlängern, wenn in absehbarer Zeit keine neuen Hauptversionen von Entwicklungstools geplant waren.

Vor zwei Jahren hat mich Ramirez auf das Empower-Programm für ISVs verwiesen. Die Programmgebühr beträgt 320 Euro (zzgl. USt), darin enthalten sind u.a. bis zu fünf Lizenzen Windows XP Professional und eine 5er-Lizenz von MSDN Universal (heute MSDN Premium). Das Programm läuft ein Jahr, kann aber um weitere 12 Monate verlängert werden. Der einzige Nachteil besteht darin, dass die Lizenzen im Gegensatz zu einem normalen MSDN-Abo nach den zwei Jahren auch verfallen, das heißt, sie gelten nur während des Programms.

Bei mir ist es nun Ende Mai soweit, daher war ich in letzter Zeit quasi auf der Suche nach einer Anschlussfinanzierung. Leider gibt es beim Abschluss eines MSDN-Abos neuerdings keine Upgrademöglichkeiten mehr von früheren Entwicklungstools, es bleibt nur der Erwerb eines neuen regulären MSDN-Abos übrig. Über die aufgelisteten Bezugsquellen kam ich dann zum Softwarevertrieb Heine. In einem sehr angenehmen Telefongespräch empfahl mir eine Mitarbeiterin, das MSDN-Abo als OPEN-Lizenz zu bestellen. Ein großer Vorteil dabei wäre, dass die Laufzeit einer OPEN-Lizenz zwei Jahre beträgt, die eines normalen MSDN-Abos dagegen (bekannterweise) nur ein Jahr. Preislich gesehen kommt man mit der OPEN-Lizenz sogar noch günstiger weg, so dass ich das Angebot gerne annahm.

Heute kamen nun die Autorisierungs- und Lizenznummer, mit denen sich auf dem Webportal eOPEN die Lizenzen verwalten lassen. Nach der Aktivierung der Lizenz konnte ich mit Hilfe des Verwaltungstools für MSDN-Abonnements auch gleich das MSDN-Abo freischalten. Nervige Produktaktivierungen werden in nächster Zeit wohl nicht mehr nötig sein, da es bei OPEN License Volumen-Lizenzschlüssel gibt. :)

Releasezeiten

Ich hatte mir Anfang des Jahres zwar vorgenommen, das Jahr relativ stressfrei zu verbringen, aber in den Wochen vor und nach Veröffentlichung einer neuen Version lässt sich eine gewisse Anspannung nicht vermeiden.

In der letzten Phase des Betatests vor dem Erscheinen eines Updates werden nur noch Fehler korrigiert. Neue Funktionen werden nicht mehr eingebaut, da diese nicht mehr ausreichend getestet werden können. Zwischen Betatest und Veröffentlichung des Updates liegen dann meist noch ca. 14 Tage, in denen nur noch schwerwiegende Probleme (sogenannte Showstopper) behoben werden. Nach der Freigabe beginnt dann das bange Warten, ob meine fleißigen Betatester nicht doch den einen oder anderen Fehler übersehen haben. Aufgrund des hohen Funktionsumfangs ist das auch nicht vermeidbar. In der 11.1 hatte sich z.B. ein Fehler bei der Erkennung von mit dem SC8 verschlüsselten SCB-Archiven eingeschlichen. Dies wurde erst nach der Veröffentlichung von einem Anwender entdeckt, der solche Archive noch entpacken möchte. In dieser ganzen Zeitspanne steht die Entwicklung neuer Funktionen praktisch still. Um diese Zeit über das Jahr gesehen möglichst gering zu halten, versuche ich, Updates für SpeedCommander und Squeez kurz hintereinander zu legen.

Die Anspannung hängt auch davon ab, wieviel Code seit der letzten Version überarbeitet wurde. Anfang des Jahres habe ich mich z.B. in einen großen Teil des von Rainer übernommenen Codes eingearbeitet und diesen auch aufgeklart. Dabei bleibt es leider nicht aus, dass sich auch Fehler einschleichen. Der eine oder andere wird sich jetzt sicher fragen: Warum lässt Du es dann nicht einfach so, wie es ist? Nun, fremder Code ist fast wie eine Blackbox. Man hat keinen Überblick über das Ganze und hangelt sich bei der Fehlersuche von einer Zeile zur anderen. Erweiterungen sind auch nur schwer möglich, da man aufgrund des fehlenden Überblicks nicht abschätzen kann, wo man ansetzen muss und welche Seiteneffekte auftreten könnten. Daher habe ich mir angewöhnt, fremden Code Stück für Stück durchzugehen und in meinen Schreibstil zu übertragen. Das hilft enorm, vorhandene Zusammenhänge aufzudecken und die Funktionsweise des Moduls schrittweise zu erfassen.

Wie es ausschaut, kann es nun mit dem Programmieren weitergehen. Irgendwie kribbelt es auch schon wieder in den Fingern…