Jedes Ordnerfenster verwendete für die Ermittlung der Vorschaubilder und Spaltentexte bisher jeweils zwei Threads, einen für die Vorschaubilder und einen für die Spaltentexte. Die Berechnung der Ordnergrößen erfolgte ebenfalls in einem Thread. Auf einem Mehrprozessorsystem wurden damit also höchstens ein oder zwei Kerne beschäftigt, sofern man nicht zeitgleich mehrere Ordnerfenster aktualisierte.
Vierkernprozessoren sind heute nichts besonderes mehr, mit Hyperthreading stehen dann sogar acht Rechenknechte zur Verfügung. Für SpeedCommander 14 habe ich deshalb die Ermittlung von Hintergrundinformationen in der Listenansicht überarbeitet. Die Anzahl der Hintergrundthreads ist nun abhängig von der Anzahl der verfügbaren Kerne. Pro Kern werden vier Threads für die Ermittlung der Symbole und Miniaturansichten und vier Threads für die Spaltentexte verwendet, die Höchstgrenze liegt momentan bei jeweils 32. Im Unterschied zu früheren Versionen teilen sich alle Ordnerfenster diese Threads gemeinsam. Das sollte aber kein Nachteil sein, da Verzeichniswechsel kaum in zwei oder mehreren Ordnerfenstern gleichzeitig stattfinden.
Auch die Berechnung der Ordnergrößen findet nun in mehreren Threads statt, jedem Ordnerfenster stehen fünf eigene Hintergrundthreads zur Verfügung. Abhängig von den zur Verfügung stehenden Ressourcen sollte die Anzeige von Ordnern im Vergleich zu SpeedCommander 13 jetzt also noch deutlich flüssiger erfolgen.

Dieses Verhalten ist bereits in der Beta 1 von Version 14 der Fall?