Seit der gestrigen Veröffentlichung von SpeedCommander 13.20 erhielt ich mehrere Anfragen von Anwendern, warum ihr Virenscanner das Installationsarchiv als Bedrohung ansieht und automatisch in Quarantäne verschiebt. Dabei wird folgender Screenshot angezeigt:
Es scheint so, als ob Symantec aus den Kriterien ‘Neu’ und ‘Wenig verbreitet’ eine abstrakte Bedrohung konstruiert, die dazu führt, dass die Datei sofort in Quarantäne verschoben wird. Die Hersteller von Antiviren-Software finden immer wieder neue Möglichkeiten, wie man Anwender verunsichern kann. Ganz abgesehen vom erhöhten Supportaufkommen, mit dem sich dann die kleinen Softwareanbieter herumärgern müssen.


Bitte beschwere Dich bei Symantec. (Und die Anwender sollten das auch tun) Das habe ich auch getan. Nur wenn sich dort viele Softwarehersteller beschweren, wird etwas geändert. Das Problem bei der Meldung ist: Man bekommt sie auch zu sehen, wenn man die Testversion z.B. vom Speedcommander lädt. Viele Anwender sind dann verunsichert und melden sich erst gar nicht bei Dir/Support sondern greifen gleich zu einem anderen Produkt. Ich sehe diese Meldung als geschäftsschädigend an. Gerade für kleine Entwickler wie Du und ich. Neben dieser “Sehr wenige Benutzer”-Meldung gibt es noch weitere wie die “Wenige Benutzer”-Meldung mit dem selben resultat. Auf einfachem Weg kann man die Datei nicht wieder aus der Quarantäne holen. Der Durschnittliche Anwender wird da aufgeben. Sobal dich die Datei wieder aus der Quarantäne hatte, wurde sie sofort wieder gelöscht. Es hilft nur diese “Schutzfunktion” komplett abzuschalten.