Visual Studio ohne Visual Assist ist wie Windows ohne SpeedCommander. Im Blog von Whole Tomato ist nun zu lesen, dass mit einer Version für Visual Studio 2010 in den nächsten ein bis zwei Wochen gerechnet werden kann.
Stingray gibt’s immer noch
Stingray war Mitte/Ende der neunziger Jahre zusammen mit Dundas einer der führenden Anbieter für MFC-Komponenten. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie perplex ich damals war, als mich unmittelbar nach einer Bestellung Scott Wingo (Mitbegründer von Stingray und MFC-Experte) anrief und mir für die Bestellung dankte.
Im Januar 1998 wurde Stingray dann von Rogue Wave übernommen. Anfangs lief alles wie gewohnt weiter, aber nach einem Jahr wurden die Strukturveränderungen dann sichtbar. Die Stingray-Produktreihe war plötzlich nur noch eine unter vielen, die Preise stiegen an und auch die Aktualisierung der Komponenten verlangsamte sich spürbar. Das war dann der Moment, in dem ich mich nach anderen Alternativen umgeschaut und bis 2003 die BCGControlBar verwendet habe.
Heute kam wieder ein Newsletter von Rogue Wave, in dem die Verfügbarkeit von Objective Studio 10.2 angekündigt wird. Beim Anschauen der Demos fand ich mich in der Vergangenheit wieder. Im Vergleich zu der letzten von mir gekauften Version 6 vor 10 Jahren hat sich kaum etwas geändert. Alles scheint auf dem Stand von Office 2000 stehengeblieben zu sein.
Kurz nach dem Erscheinen von Windows 7 ermöglicht die Preview von Objective Studio 11, dass sich Symbolleisten, Menüs und Bedienelemente wie die von nativen Vista-Applikationen verhalten. Bei Erscheinen von Windows 8 kommt dann sicher auch Unterstützung für Windows 7.
Mein Interesse an einem Produkt lässt auch spürbar nach, wenn Preisinformationen nicht öffentlich sichtbar sind und diese erst nach einer Registrierung angefragt werden können. Wenn ich mir die in der eMail aufgelisteten Preise anschaue, dann erschließt sich auch, warum Rogue Wave das so handhabt.
Objective Toolkit kostet in der 32-bit Ausführung 1.045 €, die 32/64-bit Variante ist für 1495 € erhältlich. Für das ganze Studio (Toolkit, Edit, Views, Chart, Grid) zahlt man 2495 € in der 32-bit Ausführung und 3395 € für die 32/64-bit Kombination. Die Preise verstehen sich netto zzgl. der entsprechenden Mehrwertsteuer. Das braucht man wohl nicht mehr zu kommentieren, wenn man sich mal die Preise von Codejock und BCGSoft anschaut. Das Produkt des damaligen Mitbewerbers Dundas gibt es übrigens mittlerweile für lau.
Glück gehabt
Gestern habe ich meiner Intel Postville-SSD das Firmware-Upgrade 02HA gegönnt, heute lese ich auf Golem die Meldung, dass die SSD bei einigen Anwendern nach dem Einspielen der neuen Firmware nur noch als Briefbeschwerer taugt.
Bei mir lief glücklicherweise alles glatt. Im Gegensatz zum letzten Update musste die SSD diesmal auch nicht in den IDE-Modus umgeschaltet werden. Keine Ahnung, ob es relevant ist: Bei mir läuft unter Windows 7 der Intel AHCI-Treiber und nicht der Standard ACHI-Treiber von Microsoft.
Website aktualisiert
Gleichzeitig mit der Veröffentlichung von SpeedCommander 13 habe ich auch die Website aktualisiert. Nach den Abkündigungen von Squeez und ZipStar und TxQuickView wurden deren Produktinformationen nun endgültig entfernt. Der Download der letzten Programmversionen ist aber weiterhin möglich.
Größere Änderungen gibt es auch beim Thema Wiki. In den vier Jahren ihrer Existenz hat sich gezeigt, dass die meisten Anwender von SpeedCommander lieber vorhandene Informationen nutzen als selbst an der Erstellung dieser mitzuwirken. Dies möchte ich aber keineswegs kritisieren.
Das Wiki sowie die häufig gestellten Fragen werden durch eine Wissensdatenbank (neudeutsch Knowledge Base) ersetzt. Ich glaube, dass sich die Anwender hier besser zurechtfinden und Informationen schneller finden. Gemeinsam mit meinen Helfern im Hintergrund werde ich versuchen, die Wissensdatenbank stetig mit Informationen zu füllen. Nicht zuletzt auch aus dem Interesse, mögliche Supportanfragen per eMail bereits durch Artikel in der Wissensdatenbank zu beantworten.
SpeedCommander 13 freigegeben
Es ist geschafft, die finale Version von SpeedCommander 13 kann nun heruntergeladen werden. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die internen und externen Betatester für die tolle Unterstützung!
SpeedCommander 13 war für mich das erste Projekt, das von Anfang an mit Visual Studio 2008 und Team Foundation Server (TFS) entwickelt wurde. Vor einem knappen Jahr habe ich von der damaligen Version 12.30 einen Entwicklungsstrang abgespalten und dann zweigleisig entwickelt. Im Hauptstrang ging es weiter bis zur Version 12.50, während im Entwicklungsstrang die Version 13 entstand. Änderungen im Hauptstrang wurden in regelmäßigen Abständen in den SC13-Strang übertragen. Nach dem Erscheinen der Version 12.50 wurde der SC13-Strang dann wieder in den Hauptstrang zurückgeführt.
Von diesen Erfahrungen wird auch der für 2011 geplante SC14 profitieren. Der Entwicklungsstrang wird schon jetzt für Arbeiten am SC14 verwendet. Bisher war es immer so, dass die Entwicklung der nächsten Hauptversion frühestens nach einem Jahr begann. Im Hauptstrang geht es wie gewohnt mit der Version 13 weiter, Updates sind wieder im Abstand von 100 Tagen geplant.
In den nächsten Tagen werde ich hoffentlich einmal etwas Zeit finden, einen Blick auf die Beta 2 von Visual Studio 2010 zu werfen. Ein möglicher Umstieg hängt auch davon ab, ob ich EasyTabs ohne großen Aufwand anpassen kann. Unter der Haube hat sich in Visual Studio 2010 ja einiges geändert.
Visual Studio 2010 Beta 2
Zugegeben, ich bin diesmal etwas später dran. Seit Dienstag können sich MSDN-Abonennten die Beta 2 von Visual Studio 2010 herunterladen. Am Mittwoch wurde der öffentliche Download bereitgestellt. Martin hat in seinem Blog die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst.
MSSQL-Datenbanken sichern
Mit Datenbankprogrammierung hatte ich bisher weniger zu tun. Einzige Ausnahme war das kleine Programm SpeedCD, welches seine Daten in einer dBase-Datenbank abgelegt hat. Aber das ist schon lange her, damals war ich noch glücklich mit Turbo Pascal für Windows.
Meine Erfahrungen mit dem MSSQL-Server beschränken sich daher auf das Ausführen eines Installationsprogramms sowie das Installieren eines Servicepacks. Mehr war für das Aufsetzen des TFS vor einem Jahr auch nicht nötig. Ich hatte aber keinen blassen Schimmer, wie man die Datenbankdateien mit Boardmitteln sichert und wiederherstellt. Ab und zu soll es ja mal passieren, dass einen die Daten aus unerfindlichen Gründen verlassen oder man im TFS etwas macht, was man hinterher tief bereut. Sicherungen sollen da helfen.
Glücklicherweise fand ich in der c’t einen Hinweis auf das Programm DBSave. Die der Zeitschrift beiliegende ältere Vollversion war leider etwas eingeschränkt, sie sicherte nur eine Datenbank. Eine Lizenz der aktuellen uneingeschränkten Version kostet 49 Euro. Wenn man aber nur eine Serverinstanz hat und auf automatische oder inkrementelle Sicherungen verzichtet, dann kann man DBSave auch als Freeware einsetzen (kommerziell und privat). Beim ersten Start muss dann die Eingabe des Freischaltcodes abgebrochen werden.
DBSave präsentiert sich als Formularanwendung mit mehreren Registerkarten. Auf der ersten Seite wird der Name des SQL-Servers eingetragen. Nach erfolgreicher Verbindungsaufnahme werden die Datenbanken angezeigt:
Die dritte Seite fragt das Ziel der Sicherung ab. Unterhalb des Ordners wird dann für jede Datenbank ein eigener Ordner erstellt, in dem die Sicherungsdaten abgelegt werden:
Ist alles eingetragen, dann kann man die Konfiguration über die Symbolleiste speichern. Der Start der manuellen Sicherung ist etwas schwer zu finden, da er über das Kontextmenü des Symbols im Infobereich erfolgt:
Der Abschluss der Sicherung wird über eine Statusmeldung mitgeteilt:
Die Sicherung erfolgt im laufenden Betrieb, am SQL-Server muss nicht herumgespielt werden. Also genau das richtige für einen, der sich nicht weiter auskennt.
Belegexemplare von com!
An dieser Stelle muss ich der Zeitschrift com! – Das Computer-Magazin einmal ein Lob aussprechen. Neben der c’t ist sie eine der ganz wenigen Zeitschriften, die automatisch ein Belegexemplar verschicken. Und das selbst bei einer kleinen Meldung von drei Sätzen.
SpeedCommander 13 fertiggestellt
Gestern habe ich die finale Version von SpeedCommander 13 fertiggestellt. Gegenüber der RC-Version wurden noch sechs kleine Fehler behoben, die alle im Forum berichtet wurden. Die Veröffentlichung der finalen Version ist für den 27. Oktober 2009 geplant.
Jetzt muss ich mich nur noch um das Handbuch und um die Website kümmern.
SpeedCommander 13 (RC)
Ab sofort könnt ihr euch den Veröffentlichungskandidaten herunterladen. Neue Funktionen und behobene Fehler werden wie gewohnt im Anwenderforum aufgelistet.
Die finale Version wird wie geplant Ende Oktober erscheinen.




