Erstes automatisches WordPress-Update

Ja, ich habe es getan. Ich habe mich wirklich getraut, auf den ‘WordPress jetzt aktualisieren’-Link zu klicken. Eigentlich bin ich bei sowas immer ziemlich misstrauisch, weil man nie weiß, was wirklich passiert und ob das auch alles so klappt. Und wenn nicht, was dann hilft.

Die Aktualisierung war eine Sache von Sekunden. Kein manueller Download des Pakets, kein manueller Upload der Dateien auf den Server. Ich bin wirklich begeistert. Und der Blog scheint auch weiterhin zu funktionieren.

Der einzige negative Seiteneffekt war, dass meine angepassten Smilies überschrieben wurden. Aber die lagen ja nochmals gesichert auf meinem lokalen Rechner.

Abgeschaltete eMail-Provider

Beim Versenden der Newsletter sind mir einige ehemalige (recht bekannte) eMail-Provider aufgefallen:

  • compuserve.de
  • tiscali.de
  • surfeu.de
  • addcom.de
  • lycos.de
  • nikocity.de
  • planet-interkom.de

Und nicht zu vergessen die epost.de, bei der man sich damals eine lebenslang gültige eMail-Adresse einrichten konnte.

Kein Quiz

Vor kurzem bat mich ein Anwender, seine eMail-Adresse für den Newsletter zu ändern. Da seine neue Adresse einen Umlaut enthielt, fragte ich sicherheitshalber noch einmal nach und wies auf mögliche Probleme hin.

Der Kunde teilte mir mit, dass er nicht an einem Quiz teilgenommen hätte, sondern einfach nur seine eMail-Adresse geändert haben wollte. Nun gut, die Adresse wurde geändert.

Es kam, wie ich es befürchtet hatte. Bei der Kontrolle der nicht zugestellbaren eMails fiel mir eine ungewöhnliche Adresse auf (die Daten in der Fehlermeldung habe ich etwas verfremdet):

    SMTP error from remote mail server after RCPT TO:<a.b\303\244cker@xxx.de>:
    host mx-ha01.xxx.de [256.72.192.149]: 550 Unknown local part a.b\303\244cker in <a.b\303\244cker@xxx.de>

Laut Wikipedia sind Umlaute in eMail-Adressen übrigens nicht gestattet.

Ein Teufelskreis

Als Rainer 1997 das SQX-Format entwickelte, haben wir uns beide überlegt, wie man dieses Format am besten bekannt machen könnte. SpeedCommander war hauptsächlich nur ein Dateimanager und damit weniger geeignet, ein neues Komprimierungsformat einzuführen. Wir entschieden uns daher für ein neues Projekt: ein Archivierungsprogramm. Bis zu dieser Zeit wurden die Programme meistens nach ihrem Format (WinZip, WinRar, WinAce) benannt. Wir wollten mit unserem Komprimierer aber nicht nur auf SQX beschränken, sondern auch mehrere Formate packen und entpacken können. Daher entschieden wir uns für den Namen Squeez. Ein Kunstwort, das vom englischen squeeze (quetschen) abgeleitet wurde.

Squeez wurde ein großer Erfolg, in Vergleichstesten war er ständig unter den ersten Plätzen und etliche Male auch ganz vorn. Das SQX-Format musste sich vor den anderen etablierten Formaten (RAR, ACE) nicht verstecken, in einigen Bereichen (z.B. WAV-Komprimierung) hing es die anderen Formate sogar locker ab. Rainer steckte viel Arbeit in SQX2, um die Komprimierleistung nochmals zu verbessern. Dazu überarbeitete ich die Oberfläche von Squeez und die Explorer-Einbindung. Auch ein Outlook-AddIn war in Arbeit.

Die Entwicklungsarbeiten für Squeez 5 waren weitgehend abgeschlossen, als Rainer im November 2004 ganz unverhofft für immer die Augen schloss. Da ich nicht wollte, dass die ganze Arbeit umsonst war, habe ich im Frühjahr 2005 die neue Version freigegeben. Zwischendurch mussten noch einige Fehler an den Archivern behoben werden. Die Kompressoren und Dekompressoren waren davon glücklicherweise kaum betroffen; und wenn, dann nur an Stellen, die auch ich überblicken konnte.

Etwas später folgte dann die Überarbeitung des SQX-SDKs sowie eine Linux-Kommandozeilenversion. Mit dem Einzug von Vista wurde Squeez auch UAC-fähig gemacht. Soweit es mir bekannt ist, ist Squeez bis heute das einzige Packprogramm, das Archive auch in UAC-geschützte Verzeichnisse entpacken kann.

In den letzten zwei Jahren musste ich feststellen, dass die Entwicklung von SpeedCommander immer mehr Ressourcen forderte. Mittlerweile umfasst der Quelltext von SpeedCommander samt den untergeordneten Bibliotheken 450000 reine Codezeilen, Kommentare und Leerzeilen sind hier schon abgezogen. Für die Packer kommen noch einmal 150000 Codezeilen dazu. Für einen einzelnen Programmierer ist das eine Menge Holz.

Daher gab es für Squeez nur noch kleinere Fehlerbehebungen. Ich wollte eigentlich auch die überarbeiteten Packer in Squeez einfließen lassen. Das erfordert aber auch wieder etliche Anpassungen, für die ich bisher noch keine Zeit gefunden habe. Für eine neue Hauptversion müssten zudem die Archiver für die Arbeit auf mehreren Prozessoren überarbeitet werden, damit Squeez auch wieder zu seinen Mitbewerbern aufschließen kann.

Allerdings fehlt mir dazu abgesehen von der Zeit auch das nötige Hintergrundwissen zum Aufbau und zur Arbeitsweise der Kompressoren. Rainer hat immer sehr viel Zeit damit verbracht, die optimalen Einstellungen zu finden und die Packer entsprechend zu justieren. Zudem müssen auch bei jeder kleinen Änderung an den Kompressoren gigabytegroße Daten getestet werden. Rainer nannte es immer ‘Bits zählen’.

Ich kann aber eine Software nicht mit gutem Gewissen verkaufen, von der ich weiß, dass größere Neuerungen eher unwahrscheinlich sind. Nach langen Überlegungen habe ich mich deshalb schweren Herzens dafür entschlossen, die weitere Entwicklung und den Verkauf von Squeez einzustellen. Davon betroffen ist auch ZipStar, welches auf den gleichen Quelltexten aufbaut. Es ist mir einfach nicht möglich, Squeez in der bisherigen Qualität weiterzuentwickeln.

Eine Freigabe des Quellcodes zur Lebenszeitverlängerung ist auch keine Alternative. Squeez enthält viele Sachen, die auch in SpeedCommander Verwendung finden, sowie lizenzierte Komponenten, deren Quellcode nicht veröffentlicht werden kann.

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an die vielen treuen Squeez-Anwender. Ich hoffe, dass ihr Verständnis für meine Entscheidung habt und die Gründe dafür auch einigermaßen nachvollziehen könnt. Viele Squeez-Anwender sind zudem auch SpeedCommander-Anwender, so dass wir uns sicher so schnell nicht aus den Augen verlieren werden. Möglicherweise landet auch die eine oder andere Squeez-Funktion (z.B. das Kontextmenü) demnächst in SpeedCommander.

Zurück in die Zukunft

SpeedCommander speichert seine Einstellungen ja alle in einer XML-Datei. Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind auch alle Einstellungen über Dialoge anpassbar. Das macht es für mich immer etwas schwerer, mal schnell eine Option oder einen Kompatibilitätsschalter einzubauen. Zwar lässt sich die XML-Datei auch editieren, die Bearbeitung ist aber gerade für unerfahrene Anwender nicht ganz so einfach.

Während der Entwicklung von SpeedCommander 13 habe ich daher wieder Freude an der INI-Datei gefunden. Eine INI-Datei ist für nahezu jeden Anwender verständlich und eignet sich wunderbar für kleine Optionen. Auch der verwendete Editor ist egal, da die INI-Datei ohne UTF-8 daherkommt.

Ort und Name der INI-Datei richten sich nach der XML-Einstellungsdatei, in der Regel heißt sie also SpeedCommander.ini und liegt im Einstellungsverzeichnis unterhalb der Anwendungsdaten. Die möglichen Einstellungen samt Erklärung werden in der SpeedCommander-Hilfe unter Konfiguration – Erweiterte Einstellungen dokumentiert.

Ganz schön viel Auswahl

Gestern bei der Installation der Checked Build von Windows 7:

Auswahl Windows 7 (Teil 1)

Und weiter geht’s…

Auswahl Windows 7 (Teil 2)

Habe mich dann doch für die normale Ultimate entschieden.

Da isser

SpeedCommander 13 (Beta)

Schriftdiät

Ich weiß gar nicht mehr, seit wie vielen Versionen SpeedCommander standardmäßig eine fette Schrift in den Ordnerfenstern verwendet. Früher mag das vielleicht noch mit der schlechten Erkennbarkeit auf Röhrenmonitoren zusammengehangen haben. Nicht zuletzt wohl auch, weil es meine bevorzugte Ansicht war.

Seit einigen Wochen arbeite ich im Selbstversuch nur noch mit einem normalen Schriftschnitt. Anfangs war es etwas umgewohnt, aber mittlerweile möchte ich nicht mehr zurück. Zumal nun auch die Möglichkeit besteht, Dateien per Filter mit Fettschrift hervorzuheben.

Eine Umfrage unter den Betatestern ergab zudem, dass die Mehrheit auch einen normalen Schriftschnitt bevorzugt. Dem trägt SpeedCommander nun Rechnung, indem bei einer Neuinstallation eine normale Schrift gewählt ist. Beim Import von früheren Einstellungen bleibt die gewählte Schrift aber selbstverständlich erhalten.

Noch ‘ne 0

Gestern habe ich einmal beim FreeCommander vorbeigeschaut, was es denn so neues gibt. Und was sehe ich auf dem ersten Screenshot? Eine 0 für den Desktop.

Mist. Hätte ich mir das damals doch lieber patentieren lassen. ;)

Kleines Update für SpeedCommander 12

SpeedCommander 12.51 ist verfügbar und behebt nochmal ein paar kleinere Probleme:

  • Beim Ausdrucken von Ordnerlisten wurden die Ordnernamen mit Präfix ausgedruckt
  • Mögliche Verzögerung vor der Anzeige des Bestätigungsdialogs beim Löschen/Verschieben von schreibgeschützten Dateien
  • Möglicher Absturz beim Import von SC8-Einstellungen
  • Verschwinden des Ordnerinhalts im Ansichtsmodus ‘Liste’, wenn Dateien aus dem linken Fenster langsam in Richtung QuickDrop-Symbole geschoben werden
  • Keine Anzeige von Gruppen unter Windows XP x64 (fehlerhaftes Makro im Platform SDK)
  • AV-Signatur von RAR-Archiven wurde nicht mehr angezeigt
  • SQX: Möglicher Absturz beim Entpacken eines Archivs, wenn ein falsches Kennwort angegeben wurde
  • SQX: Fehlermeldung beim Komprimieren von WAV-Dateien mit anschließendem erweiterten Test
  • CAB: Absturz beim Entpacken eines defekten CAB-Archivs
  • FileSearch: Möglicher Absturz, wenn FileSearch während einer Suche beendet wird
  • SCBackup&Restore: Probleme beim Auflösen von Zielordnern, die auf gemappten Netzlaufwerken liegen (Vista SP2)

Download für Windows Vista/XP/2000
Download für Windows Vista/XP x64
Download für U3-Stick