Das Ende von Multi-Boot

Seit dem Erscheinen von Windows 95 waren auf meinem Entwicklungsrechner immer mehrere Betriebssysteme installiert. Das war auch bitter nötig, denn Virtualisierer waren damals noch ein Fremdwort. Entwickelt habe ich weitgehend unter NT4, unter Windows 95 brauchte man dazu gute Nerven. Fast jede Schutzverletzung hat das Betriebssystem in’s Schwitzen gebracht, häufig musste anschließend das System neu gestartet werden. Ab und zu musste der Debugger aber auch mal unter Windows 95 angeworfen werden. In Hochzeiten waren fünf Systeme nebeneinander installiert (Windows 95, 98, ME, NT4 und Windows 2000).

Heute sind es nur noch drei (Windows XP x64, Windows Vista x64 und Windows 7 x64). Das aber nur, weil es Virtual PC nicht schafft, ein 64-Bit Betriebssystem zu installieren. Vor einiger Zeit habe ich mir deshalb mal wieder VMWare Workstation angeschaut, das neben der Unterstützung für 64-bit Gastsysteme auch eine viel bessere Snapshot-Verwaltung bietet. Mit der Remote Debugging-Funktion von VS 2008 ist so das Debuggen auf den verschiedensten Systemen ein Kinderspiel, zudem hält man sich immer in der gewohnten Arbeitsumgebung auf.

Damit entfällt nun die Notwendigkeit, auf dem Entwicklungsrechner verschiedene Betriebssysteme installieren zu müssen. Mit der Aktualisierung auf die finale Version von Windows 7 gibt es dann nur noch ein Betriebssystem auf der Festplatte. Der Rest findet in einer VM statt.

Ab 1. Juli Upgrade wieder gratis

Wer ab dem 1. Juli 2009 SpeedCommander 12 als Upgrade oder Vollversion erwirbt, der bekommt den Freischaltcode für SpeedCommander 13 wieder kostenfrei. Es gibt also keinen Grund, mit dem Kauf wegen der neuen Version bis Oktober zu warten.

Betatest gestartet

Mitte letzter Woche gab es den Startschuss für den internen Betatest. Es ist immer wieder ein besonderer Moment, wenn nach einem halben Jahr Arbeit im kleinen Kämmerlein die erste größere Bewährungsprobe kommt. Die neuen Funktionen, über die hier im Blog schon teilweise berichtet wurde, kamen gut an.

Am Montag folgte die zweite Beta, in der knapp 20 der bis dahin gemeldeten Probleme behoben wurde. Morgen gibt es dann die dritte Version, die noch einmal die gleiche Anzahl an Problemen korrigiert.