Umbauarbeiten beendet

Letzte Woche konnte ich nun endlich die im Januar gestarteten Umbauarbeiten am kommenden SpeedCommander 13 abschließen. Angefangen hatte alles mit einer neuen Listenansicht, darauf folgte dann die Anzeige und der Umgang mit virtuellen Shell-Ordnern. Den Abschluss bildete die Neuprogrammierung des Drag & Drop-Vorgangs, bei der dann gleich der eine oder andere im Forum geäußerte Erweiterungswunsch eingeflossen ist. Mehr zum Drag & Drop gibt es demnächst in einem separaten Blogeintrag.

Fünf Monate waren schon eine lange Zeit. Im Unterschied zu den Packerumbauten war jetzt ein ziemlich zentraler Teil von SpeedCommander betroffen, von dem viele Funktionen direkt oder indirekt betroffen sind. Quasi eine Operation am offenen Herzen.

Nun ist der Kopf endlich wieder frei für andere Sachen. Eine davon ist sicher auch die erste nicht-öffentliche Betaversion, für die es langsam Zeit wird. Die privaten Tester scharren vermutlich schon ungeduldig mit ihren Hufen. Die eine oder andere Woche müssen sie sich noch gedulden, aber spätestens im Juni sollte es dann soweit sein.

DRIVER_POWER_STATE_FAILURE

In Arbeitspausen schicke ich meinen Rechner immer per Tastendruck in den Standby-Modus (S3), um Strom zu sparen. Mit dem neuen Rechner zeigten sich hier aber unter Windows 7 unerwartete Probleme. Manchmal ließ der Rechner ordnungsgemäß in den Standby schicken, öfters schaltete er sich aber nicht richtig ab und ließ sich ohne Reset auch nicht mehr aufwecken. Es stellte sich heraus, dass der Standby-Modus immer genau einmal pro Sitzung funktionierte. Beim zweiten Versuch war der Rechner dann weg.

Wartet man nach dem Hängenbleiben etwas ab, dann taucht nach ein paar Minuten ein Bluescreen mit der Meldung DRIVER_POWER_STATE_FAILURE auf. Der Callstack im Minidump ließ auf Netzwerkprobleme schließen, da hier tcpip.sys und andere Treiber auftauchten.

Mit deaktivierter Netzwerkkarte war das Problem plötzlich verschwunden, nach erneuter Aktivierung war wieder nur ein Standby pro Sitzung möglich. Auch ein Einspielen anderer Treiber half nicht.

Irgendwie kam ich dann auf die Idee, in den Energieeigenschaften der Netzwerkkarte wieder alle Optionen zu aktivieren. Normalerweise sind das mit die ersten Einstellungen, die ich nach einer Neuinstallation deaktiviere. Ansonsten kann es passieren, dass der Rechner nach dem Wechsel in den S3-Modus sofort wieder hochfährt, weil die Netzwerkkarte irgendein Paket aufgeschnappt hat. Außerdem sollte die Netzwerkkarte ja auch keinen Grund haben, den Rechner von sich aus in den Standby zu schicken.

Nach der Aktivierung konnte der Rechner plötzlich beliebig oft zwischen Normalzustand und S3-Modus umschalten. Nach ein paar weiteren Tests stellte sich heraus, dass die Option Computer kann das Gerät auschalten, um Energie zu sparen unbedingt aktiviert sein muss. Ist sie deaktiviert, dann lässt sich der Rechner nachvollziehbar nur einmal sicher in den S3-Modus schicken. Jeder zweite Versuch hängt ihn auf.

Verstehen muss man das wohl nicht. Aber falls einer ein ähnliches Problem hat, dann hilft ihm vielleicht dieser Eintrag etwas weiter.

Visual Studio 2010 (Beta 1) in VMWare

Wer sich die Beta 1 von Visual Studio 2010 in VMWare installiert, der sollte unbedingt die DirectX-Grafikoption für die VM deaktivieren. Ansonsten gibt es ein paar unschöne Effekte, für die Visual Studio 2010 wohl nichts kann.

Unsichtbare Hauptsymbolleiste:

Unsichtbare Symbolleiste

Probleme bei der Menübedienung:

Unsichtbare Menüs

Fehlende Menüeinträge:

Leeres Menü

Fensterchaos nach Layoutänderungen:

Fensterchaos

Schmerzensgeld

Bei der Deutschen Telekom gibt es eine Gutschrift von 20 Euro, wenn man seine Bestellung online erledigt. Seit gestern abend weiß ich, dass man sich diese Gutschrift hart erarbeiten muss. Mal wird das System gerade gewartet, dann stehen die Daten im Moment nicht zur Verfügung. Wenn es denn mal weiter geht, dann dauert es quälend lange bis zur nächsten Seite.

Nach einer knappen Stunde hatte ich die Nase voll. Heute nachmittag habe ich die Vertragsänderung dann telefonisch durchgeführt. Ohne lange Wartezeit meldete sich eine freundliche Mitarbeiterin und in drei Minuten war alles erledigt. Ohne Schmerzensgeld.

Schnell und leise

33 Monate nach dem letzten Neubau und 20 nach dem QuadCore-Upgrade hat mich mal wieder einmal das Bastelfieber gepackt. Basierend auf dem Konfigurationsvorschlag in c’t 7/2009 auf Seite 74 habe ich bei Jens folgende (leicht abgewandelte) Teileliste bestellt:

In der c’t wurde leider nicht erwähnt, dass das P6T zusätzlich zu den Ausbohrungen für 1366-Kühler auch welche für 775-Kühler hat. Das Asus 1366 Upgrade-Kit ist damit überflüssig. Aufgrund des positiven Berichts über den Boxed-Kühler habe ich den Triton 85 auch erst einmal in die Ecke gestellt. Die im Bericht gemachten Beobachtungen kann ich nur bestätigen. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich zuletzt einen Boxed-Kühler im Einsatz hatte.

Das Antec Sonata enthält zwar ein anfangs recht leises Netzteil mit 500W. Im normalen Betrieb hat der 80 cmmm Lüfter allerdings ziemlich viel zu tun, was leider nicht zu überhören ist. Nach dem Austausch gegen das Enermax ist der Rechner kaum noch zu hören. Für den Durchzug im Gehäuse sorgen vorn zwei 80er Verax-Lüfter, die gleichzeitig die Festplatten kühlen. Hinten pustet ein auf 5V heruntergedrehter Enermax-Lüfter die warme Luft wieder heraus.

Alles in allem ein schnuckliger Rechner, der morgen dann seine Kraft beim Kompilieren zeigen kann.