Offener Brief

Vermutlich wurden Sie auf diesen Beitrag verwiesen, weil Sie bei einem Treffen ein Cola-Getränk (z.B. Pepsi Cola, Cola Cola oder Premium Cola) bestellt haben. Ihr Gegenüber möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass Sie diese Getränke aus den folgenden Gründen vermeiden sollten:

Die genannten Getränke benutzen Rezepte, die von den Herstellern geheimgehalten werden. Daher können diese Getränke mit freien Rezepten nur schwer und evtl. unvollständig erzeugt werden. Außerdem besteht bei diesen proprietären Getränken die Gefahr, dass die Hersteller ihre Dominanz ausnutzen, um z.B. den gesamten Getränkeabsatz zu kontrollieren und die Verbraucher abhängig zu machen.

Die Person würde sich freuen, wenn Sie stattdessen auf OpenCola umsteigen würden. Wie Sie dies tun können, haben wir für Sie in einer Anleitung zusammengefasst.

Die Nutzung von proprietären Getränken übt Druck auf andere Nutzer aus, ebenfalls proprietäre Getränke zu verwenden und dadurch ihre Freiheit aufzugeben. Ihr Verhalten führt dazu, dass ihnen keine Alternativen bleiben. Es wäre deshalb nett, wenn Sie die Benutzung Ihrer Getränke zur Kommunikation mit anderen Menschen überdenken würden.

Im Namen der freien OpenCola Gemeinde
Der Unterzeichner

Inspiriert durch deshalbfrei.org.
PS: Dieser Beitrag enthält sehr viel Ironie, die aber nicht besonders gekennzeichnet ist.

TweakUI für Windows XP x64

Tweak UI von Microsoft ist in der Regel das erste Tool, welches ich nach einer frischen Windows-Installation benötige und installiere. Bei Windows XP x64 ist das aber leider nicht möglich, der Aufruf der 32bit-Version wird mit der folgenden Meldung quittiert:

Tweak UI may not be run under an emulator. Use the version of Tweak UI designed for your processor.

Das würde ich gerne, allerdings wird bei Microsoft nur die Itanium-Version angeboten, von der x64-Version fehlt jede Spur. In den Tiefen des Netzes habe ich gestern zufällig die Version 2.10 vom August 2003 als native x64-Version gefunden. Der Download zeigt zwar nicht auf einen Microsoft-Server, allerdings ist die Datei mit einer gültigen MS-Signatur versehen. Funktionieren tut sie übrigens auch.

Kuriose Rechtschreibprüfung

Wirklich interessant, was die Rechtschreibprüfung von Word 2003 als Korrektur für “SQX-Archiv” vorschlägt:

Vorschlag für SQX-Archiv

Anfrage an die Fuhrparkverwaltung

Heute erhielt ich folgende eMail von der Firma europesalon:

An Firma: SWE Sven knight
Betreff: Ihr Fuhrpark

Sehr geehrte Damen und Herren,

stets suchen wir nach gebrauchten Dienstfahrzeugen. Sollten bei Ihnen Fahrzeuge (PKW´s sowie LKW´s) zum Verkauf anstehen, würden wir uns über ein Angebot freuen.

Ihr Angebot können Sie schnell und bequem über unseres Webformular unter http://www.europesalon.be abgeben, oder Sie rufen unseren Herrn Thomas unter 0178 77 xx xxx.

Für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen bedanken wir uns im Voraus und verbleiben,

mit freundlichen Grüssen
Ihr ES Team

P.S.
Auf Ihr Unternehmen sind wir über Ihre Homepage http://www.squeez.de/ aumerksam geworden, und hoffen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Leider besteht mein gesamter Fuhrpark nur aus einem einzigen Auto, von welchem ich mich in nächster Zeit auch nicht trennen werde. Es sei denn, jemand würde mir bei eBay ein vielfaches des Wertes bieten.

fsc.exe und die angebliche Fernwartung

Es gibt gewisse Anwendergruppen, welche kommerzielle Software gerne ohne Bezahlung nutzen. Diese treffen sich dann unter anderem im Forum des Community Leaders Founders Cosmo Connor und diskutieren darüber, wie man mit den Tücken der Software zurechtkommt, die sich gegen eine unberechtigte Nutzung zur Wehr setzt.

So schreibt Elektrospeedy dort zum Beispiel:

Hi, ich möchte Euch aber ans Herz legen, die Datei fsc.exe vor der Installation von SC umzubenennen oder zu löschen. Die Installation funktioniert trotzdem und auch SC selber greift nicht direkt darauf zu. Googelt aber mal nach fsc.exe. und Ihr werdet verstehen, warum man mistrauisch sein sollte. Irgendwie arbeitet es auch mit Netframework zusammen und verbindet sich mit einem Sever im Internet. Ich bin damals beim SC10 stutzig geworden, als bei installiertem Netframework plötzlich fsc.exe ins Netz wollte (die Firewall hat es aber unterbunden).

Wenn man dann in Google einmal nach “fsc.exe” sucht, dann gibt es in der Tat interessante Ergebnise. Über den ersten Beitrag findet man zur Seite Pflege von Webseiten und Verzeichnissen mit dem “FileServer Commander” und hier heißt es:

Der Fileserver Commander FSC.EXE ist das ultimative Werkzeug zur Fernwartung eines Fileservers von Clients aus, die sich im Netz befinden, deshalb wurde für diese Software die Kurzbezeichnung “Fileserver Commander” gewählt.

Einige Einträge später kommt dann auch das .NET-Framework mit ins Spiel. fsc.exe ist nämlich zufällig auch die Abkürzung für den F#-Compiler:

The compiler fsc.exe is a traditional command line compiler with a set of command line switches similar to both the OCaml compiler and the C# compiler.

Elektrospeedy zieht daraus nun folgende Schlussfolgerungen:

Ich denke mal, das hing auch mit diesem KG zusammen und der basierte ja auf Netframework. Der sucht sich auf der HD diese Datei und versucht sie zu nutzen.

Aber bitte, mal einige Schlagzeilen aus Google:
Der Fileserver Commander FSC.EXE ist das ultimative Werkzeug

NET framework – not inculded the zip; Requires F#/AbsIL – not inculded the zip; Requires the Fsc.exe and csc.exe compilers to be on the path

utils/winnt: (among other things). rtpudpsvc.exe – rtp server; fsc.exe – Field Setup Controller; nci.exe – Network Control Interface

ive been infected by a bloody trojan or the like….help! – Tech … – [ Diese Seite übersetzen ]… O4 – HKLM..Run: [Kec] C:\WINDOWS\System32\Fsc.exe O4 – HKLM..Run: [Gvv] C:\WINDOWS\System32\Urm.exe O4 – HKLM..Run: [Rqh] C:\WINDOWS\System32\Qsr.

File: c:\windows\fsc.exe Positive identification: TrojanClicker.Win32.Spywad.a File: c:\windows\rmp.exe Positive identification: TrojanClicker.Win32. …

Ich habe die Links zwar nicht im weiteren Verfolgt, doch das mahnt schon zur Vorsicht, zumal fsc.exe im Hintergrund ohne sichtliche Meldungen abzulaufen vermag. Wie schon gesagt, durch deaktivierung habe ich noch kein Fehlverhalten des SC feststellen können.

Ich kann Elektrospeedy aber beruhigen. SpeedCommander und natürlich auch alle anderen von mir veröffentlichten Anwendungen enthalten keinerlei Funktionen, um remote (ohne Wissen des Anwenders) auf andere Rechner zuzugreifen und sie senden auch keine Informationen “nach Hause”. Die Datei “fsc.exe” heißt so, weil fsc einfach nur die Abkürzung für FileSync Command Line ist. Durch das Löschen dieser Datei wird SpeedCommander nur um die Programmfunktion zum Synchronisieren von Ordnern via Kommandozeile beraubt, nicht mehr und nicht weniger.